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100 Fehler bei der MDK-Prüfung von Jutta König

100 Fehler bei der MDK-Prüfung: und was Sie dagegen tun können (Pflege leicht)
Jutta König
100 Fehler bei der MDK-Prüfung: und was Sie dagegen tun können (Pflege leicht)
  • Produktinformation
  • Verlag: Schluetersche GmbH & Co. KG Verlag und Druckerei
  • Veröffentlichung: 27. Mai 2010
  • Auflage: 3., aktualisierte Auflage
  • Ausstattung: 108 Seiten, Broschiert
  • Gewicht: 26 Gramm
  • ISBN: 9783899934908
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Geben Sie dem MDK-Prüfer auch Unterlagen mit, nachdem Sie die Kopien auf eigene Kosten angefertigt haben? Lassen Sie den Prüfer in alle Räume schauen, geben ihm sogar noch den Dienstplan mit auf den Weg? Das sind schon vier Fehler, die Sie bei einer MDK-Prüfung gemacht hätten.

Bereits in der ersten Ausgabe dieses Buches wurde deutlich, wie wichtig die Kenntnisse um den Bereich der Qualitätsprüfungen sind. Durch die neue Qualitätsprüfungsrichtlinie kamen weitere Neuerungen hinzu, die in dieser 3., aktualisierten Auflage berücksichtigt wurden.

Dieses Buch hilft Ihnen jetzt noch besser, die Qualitätsprüfungen korrekt vorzubereiten und zu durchlaufen. So verfügen Sie über mehr Sicherheit im Umgang mit den MDK-Prüfern. So gelingt es Ihnen, die Zusammenhänge zu durchschauen und sich im Zweifelsfall rechtzeitig und angemessen zur Wehr zu setzen.

Heutige MDK-Prüfungen sind gut organisiert und das sollten Sie und Ihre Einrichtung auch sein, wenn Sie Erfolg haben wollen. Dieses Buch gibt ihnen die notwendige Sicherheit im Umgang mit den MDK-Prüfern.

Praxisnah geschrieben und mit vielen Beispielen illustriert ist das Buch von Jutta König ein guter Ratgeber für den Umgang mit dem MDK. Aufgrund der klaren Struktur und der übersichtlich gegliederten Kapitel ist es auch hervorragend zum Nachschlagen geeignet. (kma pflege)

Über die Autorin: Jutta König

Jutta König ist examinierte Altenpflegerin, Pflegedienst- und Heimleitung, Wirtschaftsdiplombetriebswirtin Gesundheit (VWA), Sachverständige bei verschiedenen Sozialgerichten im Bundesgebiet sowie beim Landessozialgericht in Mainz, Mitglied im Bundesverband der unabhängigen Pflegesachverständigen und Pflegeberater, Unternehmensberaterin, Dozentin in den Bereichen SGB XI, SGB V, BSHG, Heimgesetz und Betreuungsrecht.

Leseprobe zu 100 Fehler bei der MDK-Prüfung

21. Fehler: Die Dokumentation wird nicht beim Kunden geführt, weil dieser darauf Einfluss nimmt

In ambulanten Diensten wird die Pflegedokumentation nicht wie stationär zentral aufbewahrt, sondern liegt beim Kunden vor Ort. Das bedeutet natürlich auch, dass der ambulante Kunde – im Gegensatz zu einem Heimbewohner – lesen kann, was über ihn geschrieben wurde.

Ich habe in einer Prüfung erlebt, dass eine Kundin verweigerte, dass ihre Stuhlgang- und Ausscheidungsfrequenz in der Pflegedokumentation festgehalten wurde. Sie wehrte sich gegen diese – ihrer Meinung nach – intimen Aufzeichnungen. Als ihre Akte bei der MDK-Prüfung zufällig ausgewählt wurde, erklärte sie sich mit einer Überprüfung der Akte und Befragung ihrer Person einverstanden. Nun wurde gefragt, warum der ambulante Dienst die Ausfuhr nicht notierte, obwohl die Dame einen Katheter hat, und warum die Stuhlgänge nicht ebenfalls protokolliert würden, schließlich erhalte sie ja Medikamente, die auf den Stuhlgang Einfluss hätten. Die Frau machte klar, dass sie der schriftlichen Erhebung ihrer Ausscheidung nicht zugestimmt habe. Beim Abschlussgespräch im Pflegedienst bat der Mitarbeiter des MDK darum, diese Pflegedokumentation künftig im Dienst zu führen, sodass man dann die Ausfuhr aufschreiben könne.

Dieses Vorgehen ist nicht rechtens und weder gefordert noch für die Pflege erforderlich. Zulässig ist es, die Dokumentation in Ausnahmefällen nicht vor Ort, sondern im Dienst aufzubewahren. Diese Ausnahmen sind benannt als »Begründete Ausnahmen (z. B. der Pflegebedürftige ist desorientiert und »versteckt« die Dokumentation oder der Pflegebedürftige reagiert auf Aussagen zu seinem Zustand in der Dokumentation mit aggressivem Verhalten) sind möglich. Um einen ausreichenden Überblick über die Situation des Pflegebedürftigen zu erhalten, sollten die beim Pflegebedürftigen aufbewahrten Dokumentationselemente den Zeitraum der vergangenen drei Monate widerspiegeln«.

Ein Blick ins Buch via Google Books: 100 Fehler bei der MDK-Prüfung