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100 Tipps für die MDK-Prüfung von Jutta König

100 Tipps für die MDK-Prüfung (Pflege leicht)
Jutta König
100 Tipps für die MDK-Prüfung (Pflege leicht)
  • Produktinformation
  • Verlag: Schluetersche GmbH & Co. KG Verlag und Druckerei
  • Veröffentlichung: 22. September 2010
  • Auflage:
  • Ausstattung: 120 Seiten, Taschenbuch
  • Gewicht: 44 Gramm
  • ISBN: 9783899937565
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Seit Dezember 2008 ist klar, dass sich alle Altenhilfeeinrichtungen in Deutschland jährlichen Prüfungen durch den MDK unterziehen müssen. Seit Juli 2009 werden bei den Prüfungen des MDK neue Kriterien angewendet. Diese Kriterien der sogenannten „Transparenzoffensive“ sind zwar bekann, aber es fehlt vielen Einrichtungen an Erfahrung im Umgang und der Anwendung der neuen Kriterien. Ebenso wichtig: Wie können Pflegeeinrichtungen das Ergebnis beeinflusssen?

Dieses Buch geht detailliert, aber leicht verständlich auf diese Bewertungskriterien ein. So können sich die Einrichtungen bestens vorbereiten und mit einer guten Abschlussnoten rechnen.

Über die Autoren: Jutta König & Manuela Raiss

Jutta König
Jutta König ist examinierte Altenpflegerin, Pflegedienst- und Heimleitung, Wirtschaftsdiplombetriebswirtin Gesundheit (VWA), Sachverständige bei verschiedenen Sozialgerichten im Bundesgebiet sowie beim Landessozialgericht in Mainz, Mitglied im Bundesverband der unabhängigen Pflegesachverständigen und Pflegeberater, Unternehmensberaterin, Dozentin in den Bereichen SGB XI, SGB V, BSHG, Heimgesetz und Betreuungsrecht.

Manuela Raiss
Manuela Raiss ist Altenpflegerin, Pflegewissenschaftlerin als Diplom-Pflegewirtin (FH) und Master of Science in Nursing. Sie ist freiberuflich als Pflege-Sachverständige und Qualitätsbeauftragte sowie Fachbuchautorin und Dozentin in den Bereichen SGB XI, SGB V, Heimgesetz und Betreuungsrecht tätig.

Leseprobe zu 100 Tipps für die MDK-Prüfung

19. Tipp: Führen Sie Nachweise bei elektronischer Dokumentation (S. 30-31)

Mittlerweile sind immer mehr Einrichtungen dazu übergegangen, ihre Dokumentation von Papier auf eine elektronische Lösung umzustellen. Das umfassende APiS7 liegt jedoch entgegen den Aussagen von Softwarefirmen noch nicht umfassend vor. Zu viele Stolpersteine müssen noch ausgeräumt werden.

Die Fähigkeit von Mitarbeitern zum Bedienen der Programme, die Handhabung von Programmen orientiert am pflegerischen Arbeitsablauf oder die Verknüpfungen der einzelnen Programmteile untereinander sind drei der zukünftig zu lösenden Probleme. Derzeit ist prüfungsrelevant, dass alle Dokumentationsinhalte, die anstelle von Papier elektronisch vorgelegt werden, demselben Anspruch genügen müssen. Dies gilt nicht nur für die pflegenahe Dokumentation, sondern auch für elektronisch erstellte Dienstpläne.

Ein wichtiger Punkt ist der Nachweis des geführten Handzeichens. Mittels Passwort und Kürzel wird dies häufig im PC geführt. Eine externe reale Handzeichenliste muss ergänzend geführt werden, auch aufgrund der Tatsache, dass vielerorts die Nebenprotokolle (Trinken, Lagerung etc.) noch per Hand geführt werden.

Namenskonventionen sind zu beachten

Wie sollen der Benutzername und das Handzeichen (elektronische Quittierung!) gestaltet werden? Problem: Viele Mitarbeiter mit gleichen Familiennamen bzw. gleichem Handzeichen- Kürzel. Einrichtungen müssen ein Schema finden, womit jeder Benutzername und jedes Handzeichen nach dem neuen Muster eindeutig ist. Benutzername = 1. Buchstabe des Vornamens + Familienname Hz = 1. Buchstabe des Vornamens + 1. und 2. Buchstabe des Familiennamens Alfred Meier: mit Benutzername AMeier und Hz AMe Je Berufsgruppe und Qualifikation der Mitarbeiter werden verschiedene Zugriffsberechtigungen zugeordnet. Diese müssen jederzeit nachweisbar sein.

Auflisten der Tätigkeiten und der zugeordneten Mitarbeiter; z. B.:
• Grundpflege
– Pflegehilfskräfte/Auszubildende/Pflegefachkräfte Behandlungspflege
– Pflegefachkräfte Medikation verteilen
– Pflegefachkräfte Pflegeplanung schreiben
– Pflegefachkräfte Pflegebericht eintragen
– Pflegehilfskräfte/Auszubildende/Pflegefachkräfte

Führen Sie eine Liste mit den Namen Ihrer Mitarbeiter, den Handzeichen (handschriftlich hinterlegt) und den im PC verwendeten Kürzeln und achten Sie darauf, dass die Handzeichen sich nicht doppeln.