Hinweis: Diese Internetseite (www.mdk-pruefung.com) ist inoffiziell und wird nicht durch die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung bzw. auf Betreiben der Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) geführt. Sie enthält lediglich durch Dritte erstellte Inhalte und informiert damit über die Qualitätsprüfung durch den MDK, die Richtlinien und gibt Hilfestellungen zum Prüfkatalog und zum Ablauf der Prüfung.

Für offizielle Informationen und Anfragen wenden Sie sich bitte direkt an den » Medizinischen Dienst der Krankenversicherung.

100 Tipps zur Umsetzung der Expertenstandards von Sandra Masemann

100 Tipps zur Umsetzung der Expertenstandards (Pflege leicht)
Sandra Masemann
100 Tipps zur Umsetzung der Expertenstandards (Pflege leicht)
  • Produktinformation
  • Verlag: Schluetersche GmbH & Co. KG Verlag und Druckerei
  • Veröffentlichung: 17. März 2010
  • Auflage:
  • Ausstattung: 140 Seiten, Taschenbuch
  • Gewicht: 53 Gramm
  • ISBN: 9783899934939
* kostenlose Lieferung Amazon » Jetzt über Amazon bestellen

Die nationalen Expertenstandards sind immer noch Stolpersteine – was ist zu tun, wie ist es umzusetzen, welche Fehler sollte man vermeiden?

Mit diesem kompakten Buch wird dier tägliche Einsatz der Expertenstandards leichter: Kurz und verständlich werden hier 100 Tipps für die tägliche Arbeit zusammengefasst. So gelingt es fast wie von selbst, die Pflege an den Expertenstandards auszurichten und damit zugleich Lebenszufriedenheit und Qualität zu sichern.

Ein wichtiger Leitfaden für jede Pflegekraft!

Die Sprache ist angenehm und verständlich und es stecken viele kreative, umsetzbare Ideen in den Kapiteln, die Motivation vermitteln und Lust machen, es gleich selber auszuprobieren und die eigene Praxis auf diese Art an Evidenz und Erfolg auszurichten. (Krankenpflege)

Dieses kompakte Buch erleichtert den Einsatz der Expertenstandards. Kurz und verständlich gibt es 100 praktische Tipps für die tägliche Arbeit. Ein wichtiger Leitfaden für Pflegekräfte. (MTD – Medizin-Technischer Diaglog)

Über die Autorin: Sandra Masemann

Sandra Masemann, Jahrgang 1975, Diplom-Sonderpädagogin. Spiel- und Theaterpädagogin (BUT), NLP-Practitioner, Schauspielerin mit Schwerpunkt: Improvisationstheater, fünfjährige Berufserfahrung als Sprachtherapeutin, zudem Lehrtätigkeiten an verschiedenen Universitäten (Hannover, Braunschweig, Oldenburg, Bielefeld, Dresden). Selbstständige Trainerin seit 2005.

Leseprobe zu 100 Tipps zur Umsetzung der Expertenstandards

50. Tipp: Beachten Sie die »Top 3«

Drei Punkte des Expertenstandards Entlassungsmanagements sind besonders wesentlich für alle Pflegeeinrichtungen und ambulanten Dienste:

1. Stellen Sie Ihr Leistungsspektrum dar! Zeigen Sie deutlich, was Sie können und bieten und was nicht.
2. Bauen Sie systematische Kooperationsstrukturen mit dem Krankenhaus auf. Stimmen Sie z. B. ihre Überleitungsbögen miteinander ab. Oder arbeiten Sie in Gremien miteinander.
3. Nutzen Sie die Kontaktaufnahme durch die Pflegefachkraft, die nach bis zu 48 Stunden nach der Entlassung stattfinden soll, zum Networking und zur Abstimmung über die Klientenversorgung.

51. Tipp: Machen Sie sich mit Assessmentinstrumente vertraut

oder: Tipp Beachten Sie die Arbeit der Pflegefachkräfte im Krankenhaus und machen Sie sich mit deren Inhalten vertraut.

In der ersten Ebene des Expertenstandards wird gefordert, dass die zuständige Pflegefachkraft (hier im Krankenhaus) eine kriteriengeleitete Einschätzung des poststationären Unterstützungsbedarfs vornimmt. In der Neuauflage des Expertenstandards wird von speziellen Assessmentinstrumenten Abstand genommen. Vielmehr ist die Aufgabe der Pflegefachkraft, ein differenziertes Assessment vorzunehmen. Dieses Assessment sollte sehr zeitnah stattfinden, so dass die notwendigen Schritte der Entlassungsplanung gezielt vorgenommen werden können.

»Orientiert an den Inhalten, die sich in etablierten Instrumenten wiederfinden, sollten im Rahmen des differenzierten Assessments mindestens folgende Aspekte berücksichtigt werden:

  • Allgemeine und relevante Informationen (zur Person des Patienten, seiner Lebenssituation, seinen Angehörigen, zum Grund des Krankenhausaufenthaltes, zu wichtigen Ansprechpartner außerhalb des Krankenhauses wie Hausarzt etc.)
  • Gesundheitliche Situation (Krankheiten und andere gesundheitliche Probleme, gesundheitliche Risiken, Erwartungen von Patient und Angehörigen zum weiteren Krankheits- und Versorgungsverlauf sowie dem Pflegebedarf)
  • Kognitive Fähigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten, emotionaler Status
  • Selbstständigkeit im Bereich der Lebensaktivitäten

  • Merkmale der Wohnsituation (z. B. Barrieren, materielle Ausstattung oder soziales Umfeld) Verfügbare und benötigte Hilfsmittel
  • Voraussichtlicher Versorgungsbedarf nach der Krankenhausentlassung (differen zierte Einschätzung)
  • Aktuelle Versorgungssituation (Unterstützung durch Angehörige oder andere informelle Helfer, durch Pflegedienste und andere Leistungsanbieter)
  • Finanzielle Situation (einschließlich der Frage von Leistungsansprüchen)

  • Eventuelle Besonderheiten des Versorgungsbedarfs
  • Bedarf an Information, Beratung, Anleitung und Schulung
  • Unterstützungsbedarf der Angehörigen
  • Informationen zu Therapie- und Medikamentenverordnungen sowie Beurteilung
  • der Compliance«61 (DNQP, S31–32, 2009)